Schutz vor Kreditkartenbetrug

23. April 2010 | von admin | Kategorie: Finanzen

KreditkartenIn Zeiten von heute, in welchen der bargeldlose Zahlungsverkehr stetig ansteigt, sind Schecks sowie Kreditkarten zum Objekt der Begierde von Fälschern und Gaunern geworden. Doch nicht nur Kredit- oder Scheckkarten, sondern auch einfache Kundenkarten geraten immer häufiger ins Visier von Ganoven und Betrügern. Im Gegensatz zur allseits bekannten Kreditkarte wird die Kundenkarte zwar nur von jenem Unternehmen akzeptiert, das sie ausstellt, aber trotzdem wird sie als normales und allgemein gültiges Zahlungsmittel anerkannt.

Doch was genau versteht man unter „Kreditkartenbetrug“ und wie kann man sich als Laie davor schützen? OZ-Net.at präsentiert wertvolle Tipps und Anregungen, wie Sie sich vor Fälschern und Betrügern schützen können.

Genau genommen versteht man unter Kreditkartenbetrug eine Form des allgemeinen Wirtschaftsbetruges, bei welchem gefälschte und / oder gestohlene Daten von Kreditkarten anderer Personen missbräuchlich verwendet werden. Infolgedessen entsteht für den Kontoinhaber und / oder den dabei beteiligten Händler ein finanzieller Schaden.

Doch wie können Kreditkarten bzw. deren Daten abseits der physischen Entwendung der Karte, wie etwa durch Taschendiebe, gestohlen werden? Tatsache ist, dass Kreditkartendaten vermehrt mittels elektronischer Medien gestohlen werden:

  • Erschleichung durch E-Mails: Diese Maßnahme wird heutzutage als „Phishing“ bezeichnet. Dies bedeutet, dass sich der Betrüger beispielsweise als Mitarbeiter Ihres Geldinstitutes ausgibt und so einfach und bequem die Daten Ihrer Kreditkarte oder die Zugangsdaten zu Ihrem Girokonto erfragen kann.
  • Gefälschte Internetdienste und Shops: Der Betrüger lockt seine Opfer in Online-Shops und offeriert diesen gutgläubigen Personen tolle Angebote zu absolut nicht ausschlagbaren Konditionen. So geben die Opfer leicht ihre Daten preis.
  • Nutzung von Daten-Lecks und etwaigen Sicherheitslöchern.

Wie kann ich mich vor einem möglichen Kreditkartenmissbrauch schützen?

  • Beachten Sie alle Auflagen, Verpflichtungen oder sonstigen Regelungen, die Ihr Geldinstitut bzw. Kreditkartenunternehmen mit Ihnen „vertraglich“ vereinbart. Wichtig ist hierbei, dass Sie auch klein gedruckte Anmerkungen, oftmals auf dem unteren Ende einer Seite, wie beispielsweise Abschnitte zur Haftung, sorgfältig studieren. Dies gestaltet sich als besonders essentiell, sofern darin Ihre persönlichen Sorgfaltspflichten geregelt sind.
  • Denken Sie daran, dass Sie Schecks, Kreditkarten sowie etwaige andere elektronische Karten stets getrennt voneinander aufbewahren.
  • Prüfen Sie in regelmäßigen Abständen, ob Sie noch alle Kredit- und EC-Karten besitzen. Bei längerer Nicht-Verwendung fällt einem ein möglicher Verlust oder Diebstahl nicht so leicht auf.
  • Bei Verlust von Schecks, Kredit- oder allgemeinen Scheckkarten, sollten Sie diese Zahlungsmittel umgehend sperren lassen – auch wenn eine Ihrer Karten aus unerklärlichen Gründen vom Geldautomaten einbehalten wird. Beachten Sie, dass die EC-Karte nach Verlustmeldung bis dessen Verfallsdatum gesperrt ist.
  • Begeben Sie sich umgehend zur Polizei und erstatten Sie Anzeige, sofern Ihnen ein möglicher Missbrauch Ihrer Scheck- und Kreditkarten bekannt wird.
  • Beachten Sie, dass es Betrügern und Fälschern heutzutage mittels Know-How sowie moderner Technik leicht möglich ist, Magnetstreifen von Karten zu kopieren. Aus diesem Grund erweist es sich als notwendig, Kreditkartenbelege stets sorgfältig aufzubewahren, denn nur so ist es Ihnen möglich, Rechnungen oder Abbuchungen Ihres Kreditkarten- oder allgemeinen Geldinstitutes jederzeit genau nachzuvollziehen.

Sollten Sie noch weitere Anregungen sowie Informationen hinsichtlich der Thematik der Kreditkarten suchen, so empfehlen wir Ihnen einen Besuch auf der Webpräsenz www.kreditkarte.org!

 

(Bildquelle / Urheber: Lotus Head from Johannesburg, Gauteng, South Africa)

Kommentar schreiben