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	<title>OZ-Net &#187; Politik</title>
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		<title>Landtagswahl in Ober&#246;sterreich</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 16:37:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leitartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Genau eine Woche nach der Landtagswahl in Vorarlberg hat gestern, am 27.9.2009, auch Ober&#246;sterreich gew&#228;hlt. Das Ergebnis von Ober&#246;sterreich ist dabei dem des westlichen Bundeslandes sehr &#228;hnlich: Eine allgemein gestiegene Wahlbeteiligung, ein Wahldebakel f&#252;r die SP&#214;, ein klarer und eindeutiger erster Platz f&#252;r die &#214;VP, eine Stagnation f&#252;r Die Gr&#252;nen sowie weitere Zuw&#228;chse f&#252;r die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><img class="alignleft size-medium wp-image-152" title="Politik" src="http://www.oz-net.at/wp-content/uploads/2009/09/Politik-300x204.jpg" alt="Politik" width="300" height="204" />Genau eine Woche nach der Landtagswahl in Vorarlberg hat gestern, am 27.9.2009, auch Ober&#246;sterreich gew&#228;hlt. Das Ergebnis von Ober&#246;sterreich ist dabei dem des westlichen Bundeslandes sehr &#228;hnlich: Eine allgemein gestiegene Wahlbeteiligung, ein Wahldebakel f&#252;r die SP&#214;, ein klarer und eindeutiger erster Platz f&#252;r die &#214;VP, eine Stagnation f&#252;r Die Gr&#252;nen sowie weitere Zuw&#228;chse f&#252;r die FP&#214; haben die Landtagswahlen als Ergebnisse geliefert. Das BZ&#214; hingegen schaffte den Einzug in den ober&#246;sterreichischen Landtag leider nicht. Weiters bleiben die KP&#214; sowie die erstmals zur Wahl angetretenen „Christen“ jeweils unter einem Prozent.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">„Es ist ein Wunschergebnis, das ich nicht erwartet habe“, sagte Ober&#246;sterreichs Landeshauptmann Josef P&#252;hringer von der &#214;VP. Mit seinem Wunschergebnis legte die &#214;VP auf satte 45,9 % zu, d.h. um 2,6 Prozentpunkte mehr verglichen mit dem Jahr 2003, und verf&#252;gt nun damit &#252;ber die absolute Mehrheit in der Landesregierung. Erich Haider von der sozialdemokratischen Partei &#214;sterreichs schlitterte hingegen in ein historisches Debakel, das in einer derartigen Dimension kaum vorhersehbar war. Kurz gesagt: Mit ihrem gestrigen Triumph sicherte sich die &#246;sterreichische Volkspartei den f&#252;nften Platz in der Landesregierung und hat nun im Rahmen der Verhandlungen &#252;ber Ressorts, einer Koalition und etwaige Arbeits&#252;bereinkommen alle Tr&#252;mpfe selbst in der Hand. Ob es eine Wiedervereinigung mit den Gr&#252;nen geben oder ob die &#214;VP m&#246;glicherweise sogar ganz auf eine Koalition mit einer anderen &#246;sterreichischen Partei verzichten wird, kann man zum jetzigen Informationsstand noch nicht pr&#228;zise beurteilen. Es ist jedoch bekannt, dass die &#214;VP noch in dieser Woche alle Parteien zu sogenannten Sondierungsgespr&#228;chen einladen wird.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">SP-Landeschef und Landeshauptmann-Stellvertreter Erich Haider musste im Gegensatz zu einem triumphierenden und klaren Sieger des gestrigen Landtags das schlechteste Ergebnis der SP&#214; bei ober&#246;sterreichischen Landtagswahlen hinnehmen. Mit einem bedauernswerten Minus von ann&#228;hernd 14 Prozentpunkten st&#252;rzt die SP&#214; deutlich unter die 30-Prozent-Marke und erreicht damit nur mehr 24,95 % der Stimmen. Statt wie gewohnt bisherigen vier wird die sozialdemokratische Partei &#214;sterreichs in den kommenden sechs Jahren nur mehr zwei Landesr&#228;te in der Landesregierung stellen. Eine Begleiterscheinung dieser drastischen Niederlage sind dramatische Einbu&#223;en in Hochburgen: Bei den Gemeinderatswahlen in der ober&#246;sterreichischen Landeshauptstadt Linz verloren die Sozialdemokraten 12 und in Wels sogar fast 19 Prozentpunkte.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Couragiert &#252;bernahm Erich Haider die volle Verantwortung f&#252;r seinen Verlust selbst – und zwar ohne sich auf Gegenwind im Zuge der Bundespolitik zu berufen. Mit den Worten „Es war eine Landtagswahl und daf&#252;r trage ich die Verantwortung.“ &#228;u&#223;erte sich der sichtlich gezeichnete SP&#214;-Landeschef. Er war am Sonntag mit dem erfolgsorientierten Ziel angetreten, die SP&#214; zur stimmenst&#228;rksten Partei zu machen und infolgedessen den Thron des ober&#246;sterreichischen Landeshauptmanns zu erobern.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><br />
 </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-size: small;">Das vorl&#228;ufige Endergebnis der ober&#246;sterreichischen Landtagswahl pr&#228;sentiert sich wie folgt:</span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;"> &#214;VP: 46,8 Prozent (+3,4)<br />
 SP&#214;: 24,9 Prozent (-13,4)<br />
 FP&#214;: 15,3 Prozent (+6,9)<br />
 Gr&#252;ne: 9,2 Prozent (+0,1)<br />
 BZ&#214;: 2,8 Prozent<br />
 Die Christen O&#214;: 0,4 Prozent<br />
 KP&#214;: 0,6 (-0,2)</span></p>
<p><strong>Mandate im Landtag</strong><strong><br />
 </strong>&#214;VP 28 (+3)<br />
 SP&#214; 14 (-8)<br />
 FP&#214;: 9 (+5)<br />
 Die Gr&#252;nen: 5 (+/-0)</p>
<p><strong>Sitze in der Landesregierung</strong><br />
 &#214;VP: 5 (+1)<br />
 SP&#214;: 2 (-2)<br />
 FP&#214;: 1 (+1) <br />
 Die Gr&#252;nen: 1 (+/- 0)</p>
<p>Die Wahlbeteiligung betrug 80,34 Prozent (+1,69).</p>
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		<title>Afghanistan: Mehr als 50 Tote bei Wahl</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 17:36:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Artikel]]></category>

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		<description><![CDATA[KABUL. Bei der Pr&#228;sidentschaftswahl im islamischen Staat Afghanistan sind nach offiziellen Angaben am Donnerstag, 20.8.2009, im Rahmen mehrerer Anschl&#228;ge, Auseinandersetzungen und Gefechten mehr als 50 Menschen get&#246;tet worden. Nach der Schlie&#223;ung der Wahllokale gab Afghanistans Innenminister Hanif Atmar bekannt, dass genau genommen neun Polizisten und neun Zivilisten ums Leben gekommen sind. Dar&#252;ber hinaus seien bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><img class="alignleft size-medium wp-image-179" title="Politik" src="http://www.oz-net.at/wp-content/uploads/2009/08/Politik-300x204.jpg" alt="Politik" width="300" height="204" />KABUL. Bei der Pr&#228;sidentschaftswahl im islamischen Staat Afghanistan sind nach offiziellen Angaben am Donnerstag, 20.8.2009, im Rahmen mehrerer Anschl&#228;ge, Auseinandersetzungen und Gefechten mehr als 50 Menschen get&#246;tet worden. Nach der Schlie&#223;ung der Wahllokale gab Afghanistans Innenminister Hanif Atmar bekannt, dass genau genommen neun Polizisten und neun Zivilisten ums Leben gekommen sind. Dar&#252;ber hinaus seien bei den sich ereigneten Zwischenf&#228;llen weitere 14 Polizisten sowie 13 Unbeteiligte verletzt worden. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Afghanistans Verteidigungsminister Abdul Rahim Wardak merkte in einem Gespr&#228;ch an, dass des Weiteren acht Soldaten get&#246;tet und 25 weitere verwundet worden sind. Vier Selbstmordattent&#228;ter h&#228;tten sich im Rahmen der gewaltsamen Gefechte in die Luft gesprengt. Dar&#252;ber hinaus merkte ein Polizeisprecher in der nordafghanischen Provinz Baghlan an, dass genau genommen 21 Taliban-K&#228;mpfer und ein Distrikt-Polizeichef bei den brutalen Zwischenf&#228;llen in Kabul ums Leben gekommen sind.</span></p>
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