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	<title>OZ-Net &#187; OZ-Net-Filmrezensionen</title>
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		<title>Fackeln im Sturm</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Feb 2011 16:08:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[OZ-Net-Filmrezensionen]]></category>

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OZ-Net-Moviestar-Bewertung: 7 / 10

 
„Fackeln im Sturm“, Original: „North and South“, ist eine Fernsehserie, die auf dem dreiteiligen Roman von John Jakes basiert. Die Serie wurde in 15 Folgen, aufgeteilt in drei Staffeln, in den Jahren 1985, 1986 und 1994 produziert. Was die Handlung von „Fackeln im Sturm“ betrifft, so sei festgehalten, dass das Drama [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><img class="alignleft size-full wp-image-469" title="Fackeln_im_Sturm_Film" src="http://www.oz-net.at/wp-content/uploads/2011/02/Fackeln_im_Sturm_Film.png" alt="Fackeln_im_Sturm_Film" width="288" height="392" /></span></p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: medium;">OZ-Net-Moviestar-Bewertung:</span> <span style="color: #800000;"><span style="font-size: large;">7 / 10</span></span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000;"><span style="font-size: large;"><img class="aligncenter size-full wp-image-475" title="OZ-Net-Moviestar-Bewertung_Fackeln-im-Sturm" src="http://www.oz-net.at/wp-content/uploads/2011/02/OZ-Net-Moviestar-Bewertung_Fackeln-im-Sturm1.png" alt="OZ-Net-Moviestar-Bewertung_Fackeln-im-Sturm" width="286" height="42" /><br />
 </span></span></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">„Fackeln im Sturm“, Original: „North and South“, ist eine Fernsehserie, die auf dem dreiteiligen Roman von John Jakes basiert. Die Serie wurde in 15 Folgen, aufgeteilt in drei Staffeln, in den Jahren 1985, 1986 und 1994 produziert. Was die Handlung von „Fackeln im Sturm“ betrifft, so sei festgehalten, dass das Drama im 19. Jahrhundert in den USA spielt und die Thematik des Nord- und S&#252;dstaatenkonfliktes behandelt. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">South Carolina 1842: Orry Main (Patrick Swayze) lebt mit seiner Familie, d.h. seinen Eltern Tillet (Mitchell Ryan) und Clarissa Main (Jean Simmons) sowie seinen beiden j&#252;ngeren Schwestern Brett (Genie Francis) und Ashton Main (Terri Garber), auf Mont Royal – einer riesigen Baumwoll-Plantage, dessen Bewirtschaftung zahlreiche Sklaven &#252;bernehmen. Auf seinem Weg nach West Point, wo er sich auf der Milit&#228;rakademie zum Offizier ausbilden lassen m&#246;chte, lernt er bei einem Kutschenunfall Madeline Fabray (Lesley-Anne Down) kennen und verliebt sich in sie. Die beiden beschlie&#223;en, sich Briefe zu schreiben, die, ohne Orrys und Madelines Wissen, von Madelines Vater unterschlagen werden – dies darum, um Madelines Beziehung zu Justin LaMotte (David Carradine), einem wohlhabenden Plantagenbesitzer aus South Carolina, zu intensivieren.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Orry lernt auf seinem Weg nach West Point in New York George Hazard (James Read) kennen. George ist Sohn des Besitzers der Eisengie&#223;erei „Hazard Iron“ und stammt aus Pennsylvania in den Nordstaaten. Trotz der Unterschiede zwischen Nord und S&#252;d freunden sich Orry und George an, werden beste Freunde und absolvieren gemeinsam die Milit&#228;rakademie in West Point, wo sie von ihrem beider Erzfeind und gleichzeitigem Milit&#228;rausbilder Elkanah Bent (Philip Casnoff) stetig drangsaliert und gedem&#252;tigt werden. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Madeline heiratet in der Zwischenzeit den Plantagenbesitzer Justin LaMotte, da sie aufgrund der zahlreichen unbeantworteten Briefe Orrys denkt, er h&#228;tte sie in seiner Abwesenheit in West Point vergessen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Kurz darauf bricht der mexikanisch-amerikanische Krieg aus. Orry und George k&#228;mpfen Seite an Seite und treffen im Zuge des Krieges erneut auf Bent, durch dessen Schuld Orry schwer verwundet wird. Orry erleidet eine schlimme Beinverletzung, wodurch er seine milit&#228;rische Karriere vorerst beenden muss. So kehrt er zur&#252;ck auf Mont Royal und &#252;bernimmt nach dem Tod seines Vaters Tillet Main die F&#252;hrung der elterlichen Baumwoll-Plantage. George in Pennsylvania in den Nordstaaten erbt zusammen mit seinem Bruder Stanley (Jonathan Frakes) die v&#228;terliche Eisengie&#223;erei „Hazard Iron“ und verliebt sich in die sch&#246;ne Offizierstochter Constance Flynn (Wendy Kilbourne), die er kurz darauf auch heiratet.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Im Jahre 1861 bricht der Amerikanische B&#252;rgerkrieg aus: Norden und S&#252;den stehen sich an den Fronten feindlich gegen&#252;ber – so auch die beiden Freunde Orry und George, die auf unterschiedlichen Seiten k&#228;mpfen m&#252;ssen. Demnach wird die Freundschaft zwischen Orry und George mehrmals auf eine harte Probe gestellt – auch durch Georges Schwester Virgilia (Kristie Alley), die die Sklaven-Ausbeutung der S&#252;dstaatler sowie auch Orrys Einstellung gegen&#252;ber der Sklaverei verabscheut. Dies erschwert auch die Beziehung von Orrys Schwester Brett zu Georges Bruder Billy (John Stockwell, sp&#228;ter: Parker Stevenson), deren Liebe unter den Gegens&#228;tzen zwischen Norden und S&#252;den schwer zu leiden hat.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Bei einem Heimaturlaub w&#228;hrend des Amerikanischen B&#252;rgerkrieges t&#246;tet Orry Madelines gewaltt&#228;tigen Ehemann Justin LaMotte. Die beiden heiraten und bekommen einen kleinen Sohn namens Orry Nicolas Jr. Nachdem der Krieg endlich vorbei ist, sinnt B&#246;sewicht Bent erneut auf Rache, worauf er Orry sowie Georges Ehefrau Constance ermordet. Orrys Bruder Cooper Main, der erst sp&#228;ter im Rahmen der Handlung erscheint, &#252;bernimmt die Plantage Mont Royal, &#252;berl&#228;sst sie jedoch sp&#228;ter seiner Schw&#228;gerin Madeline. George kommt nach dem Tod seiner Frau nach Mont Royal und unterst&#252;tzt Madeline bei ihrer Arbeit auf der Plantage. Die beiden verlieben sich ineinander und beschlie&#223;en, Mont Royal, das bei einem schrecklichen Brand zerst&#246;rt wurde, gemeinsam neu aufzubauen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Der Test von „Fackeln im Sturm“ beruht auf der 8-teiligen DVD-Sammleredition (erh&#228;ltlich bei Amazon zum Preis von EUR 19,39). Die Sammlung beinhaltet acht DVDs, welche auf drei Staffeln aufgeteilt sind: Staffel 1 beinhaltet drei, Staffel 2 enth&#228;lt wiederum drei und Staffel 3 verf&#252;gt &#252;ber zwei DVDs. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Obwohl es sich um einen Film aus den 1980er-Jahren handelt, ist die Qualit&#228;t der DVDs recht ordentlich. Spielt man die DVDs auf einem BluRay-Player ab, so ist eine noch bessere Qualit&#228;t zu erwarten. Was die Detailsch&#228;rfer des Bildes betrifft, so k&#246;nnen hier nat&#252;rlich keine H&#246;chstleistungen erwartet werden. Die Farben wirken teils etwas blass, was den Film jedoch nicht weniger attraktiv macht. Alles in allem kann die Qualit&#228;t f&#252;r einen 80er-Jahre-Film als sehr gut eingestuft werden.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Leider verf&#252;gen die DVDs &#252;ber keinerlei Extras – so beinhalten die DVDs einzig und allein die einzelnen Episoden der drei Staffeln. Hierbei h&#228;tten sich viele Fackeln-im-Sturm-Fans sicher gefreut, interessantes Bonusmaterial wie Interviews, Set-Mitschnitte, etc. genie&#223;en zu k&#246;nnen. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Die DVDs beinhalten jeweils zwei Fassungen – n&#228;mlich die deutsche Version, welche um einige Szenen gek&#252;rzt wurde, sowie die englische und ungek&#252;rzte Originalfassung. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Was den Inhalt der Fackeln-im-Sturm-Saga betrifft, so sei festgehalten, dass hierbei einige Kritikpunkte anzuf&#252;hren sind. Die Handlungsstr&#228;nge sind teilweise nicht klar verlaufend, was vor allem durch einzelne Spr&#252;nge in der Handlung selbst bewirkt wird. Au&#223;erdem werden einzelne Handlungen im Raum stehen gelassen und nicht fertig erz&#228;hlt – so beispielsweise die Geschichte von Brett und Billy. Nachdem Mont Royal abgebrannt ist, wird auf die Beziehung von Brett und Billy nicht weiter eingegangen. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Weiters ist die Einf&#252;hrung der Figur des „Charles Main“ nicht ganz korrekt verlaufen. Charles Main wurde die ersten Folgen keineswegs erw&#228;hnt, pl&#246;tzlich jedoch findet sich Charlie in der kompletten Handlung wieder und nimmt bis zum Schluss der Saga eine wichtige Rolle ein. Dar&#252;ber hinaus war bislang nichts dar&#252;ber bekannt, dass Charlie Main ebenfalls ein Erzfreind von Elkanah Bent ist. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Auch die Vorstellung der Figur des „Cooper Main“ hat so ihre M&#228;ngel, da bis zur dritten Staffel nicht erw&#228;hnt wurde, dass Orry Main einen entfernten Bruder hat.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Was die Darbietung der Roben der 1980er-Jahre betrifft, so sollte hier ein gro&#223;es Lob ausgesprochen werden. In Sachen Stil, Eleganz und Perfektion hat „Fackeln im Sturm“ wahrlich Gro&#223;artiges bewiesen. Auch was das Verst&#228;ndnis der gesamten Thematik im Hinblick auf die Historik des Amerikanischen B&#252;rgerkrieges betrifft, sei festgehalten, dass der Handlung hierbei problemlos gefolgt werden kann. Die Darstellung des Krieges bez&#252;glich historischer Ereignisse ist also ebenfalls wunderbar gelungen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Auch in Sachen Besetzung kann „Fackeln im Sturm“ punkten: Hollywood-Stars wie Patrick Swayze, David Carradine, Lesley-Anne Down und Kirstie Alley k&#228;mpfen zwischen Erfolg und Macht, Liebe und Hass sowie Himmel und H&#246;lle um die Gunst der S&#252;d- bzw. Nordstaaten. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Fazit: „Fackeln im Sturm“ ist trotz einiger Kritikpunkte eine unterhaltsame und wirklich gro&#223;artige Saga, die sich f&#252;r gem&#252;tliche Winterabende perfekt eignet. Wer sich noch dazu f&#252;r popul&#228;re US-Schauspieler wie u.a. Patrick Swayze, Jonathan Frakes, Kirstie Alley oder David Carradine begeistern kann, der hat mit „Fackeln im Sturm“ auf jeden Fall die richtige Wahl getroffen.</span></p>
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		<title>Prince of Persia – Der Sand der Zeit</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 11:32:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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OZ-Net-Moviestar-Bewertung: 8 / 10

 
„Prince of Persia &#8211; Der Sand der Zeit“ ist ein im Jahre 2010 produzierter amerikanischer Action-Abenteuerfilm. Der Film, der von Regisseur Mike Newell geschaffen wurde, basiert auf dem gleichnamigen Video- bzw. Computerspiel der weltweit popul&#228;ren „Prince of Persia“-Reihe. 
Produziert wurde der erstklassige Filmstreifen von Jerry Bruckheimers Firma „Jerry Bruckheimer Films“ sowie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><img class="alignleft size-full wp-image-396" title="Prince_of_Persia_Filmplakat" src="http://www.oz-net.at/wp-content/uploads/2010/06/Prince_of_Persia_Filmplakat.jpg" alt="Prince_of_Persia_Filmplakat" width="277" height="392" /></span></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: medium;">OZ-Net-Moviestar-Bewertung:</span> <span style="color: #800000;"><span style="font-size: large;">8 / 10</span></span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000;"><span style="font-size: large;"><img class="aligncenter size-full wp-image-397" title="OZ-Net-Moviestar-Bewertung_Prince-of-Persia-Der Sand-der-Zeit" src="http://www.oz-net.at/wp-content/uploads/2010/06/OZ-Net-Moviestar-Bewertung_Prince-of-Persia-Der-Sand-der-Zeit.png" alt="OZ-Net-Moviestar-Bewertung_Prince-of-Persia-Der Sand-der-Zeit" width="299" height="42" /><br />
 </span></span></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">„Prince of Persia &#8211; Der Sand der Zeit“ ist ein im Jahre 2010 produzierter amerikanischer Action-Abenteuerfilm. Der Film, der von Regisseur Mike Newell geschaffen wurde, basiert auf dem gleichnamigen Video- bzw. Computerspiel der weltweit popul&#228;ren „Prince of Persia“-Reihe. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Produziert wurde der erstklassige Filmstreifen von Jerry Bruckheimers Firma „Jerry Bruckheimer Films“ sowie von Walt Disney Pictures. Als passenden Hauptdrehort w&#228;hlte Regisseur Mike Newell Marokko. Gewisse Szenen von „Prince of Persia &#8211; Der Sand der Zeit“ wurden zudem in den Pinewood Studios in Buckinghamshire gedreht. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Seine Weltpremiere feierte Bruckheimers Produktion „Prince of Persia &#8211; Der Sand der Zeit“ am 9. Mai 2010 im Westfield Center in London, England. In Deutschland hingegen startete der Film am 20. Mai 2010 in den Kinos. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Der Hype, Videospiele zu verfilmen, geht weiter: Nicht nur Uwe Boll versuchte mit seiner Verfilmung des gleichnamigen Ego-Shooter-Spiels „Far Cry“ sowie „Alone in the Dark“ und „Alone in the Dark II“ sein Gl&#252;ck Gro&#223;artiges zu vollbringen, auch Simon West und Jan de Bront widmeten sich mit ihren Filmen „Lara Croft – Tomb Raider“ und „Lara Croft: Tomb Raider – Die Wiege des Lebens“ Verfilmung von Videospielen. Nun hat auch Jerry Bruckheimer der Videospiel-Verfilmungswahnsinn gepackt. Der Erfolgsproduzent, auf dessen Konto die „Fluch der Karibik“-Trilogie geht, hat mit „Prince of Persia &#8211; Der Sand der Zeit“ klar bewiesen, dass die Verfilmung eines Videospiels wahrhaftig gl&#228;nzen kann. Vielleicht sollten sich Uwe Boll, Simon West und Jan de Bront bei ihren n&#228;chsten Videospiel-Produktionen, die sie mit Absicht auf gute Kritiken auf die Leinwand projizieren m&#246;chten, von Jerry Bruckheimers Talent ein wenig abgucken bzw. sich von diesem jedenfalls inspirieren lassen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Tatsache ist, dass oft davon gesprochen wird, wie &#228;hnlich sich Kinofilme und Computerspiele inzwischen seien. Mike Newell und Jerry Bruckheimer beweisen mit „Prince of Persia &#8211; Der Sand der Zeit“ das klare Gegenteil: Auch wenn Spieleentwickler immer mehr Wert auf das sogenannte erz&#228;hlerische Element eines Videospieles legen und der verfilmte Streifen sich im Hinblick auf Action- und Kampfszenen mehrheitlich an den k&#228;mpferischen und stunt-m&#228;&#223;igen K&#252;nsten der Videospielfiguren orientiert, erweisen sich die Unterschiede trotz allem als immer noch gr&#246;&#223;er als die Gemeinsamkeiten. Schlie&#223;lich nimmt man einem Video- bzw. Computerspiel bei seiner Adaption f&#252;r die Kinoleinwand das eigentliche „Gameplay“ und kleidet es in eine erz&#228;hlerische Story, die die eigentliche Handlung des werdenden Filmes ausmacht. Aus dem aktiven Spielen resultiert somit im Rahmen der Verfilmung ein passives Zuschauen. Es erweist sich als ganz und gar nicht leicht, einen begeisterten Videospieler, der sein Spiel bis ins kleinste Detail kennt, von einem Film zu &#252;berzeugen, bei welchem der Spieler nicht in das Geschehen eingreifen kann – denn er ist ja schlie&#223;lich nur passiver Cineast. Dies kann einem Produzent bzw. Regisseur nur gelingen, sofern er die Zuschauer mit dem Verlauf der Handlung so mitrei&#223;t, als h&#228;tten sie das Gef&#252;hl, sich selbst im Rahmen des Spieles wiederzufinden. Aufgrund dieser Schwierigkeit gibt es bis heute noch immer keine Spielverfilmung, mit welcher die Fans zu wirklich 100 Prozent zufrieden sind. Auch „Prince of Persia: Der Sand der Zeit“ gelingt die vollst&#228;ndige Zufriedenheit nicht, aber diese Produktion stellt jedenfalls jene dar, die der 100-Prozent-Marke gef&#228;hrlich nahe kommt.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Persien im 6. Jahrhundert: Prinz Dastan (Jake Gyllenhaal) geh&#246;rte nicht immer der persischen Herrscherfamilie an. Er war urspr&#252;nglich ein verwaister Stra&#223;enjunge, der vom persischen K&#246;nig (Ronald Pickup) adoptiert wurde, nachdem er auf dem Marktplatz Menschlichkeit und Mut bewiesen hatte. Seitdem steht er unter der Obhut von Nizam (Ben Kingsley), dem Bruder des K&#246;nigs, der sich um Dastan k&#252;mmern soll. 15 Jahre sp&#228;ter greift die Armee des persischen K&#246;nigs unter der F&#252;hrung von Dastan und seinen beiden Br&#252;dern Tus (Richard Coyle) und Garsiv (Toby Kebbell) die heilige Stadt Alamut, die angeblich Waffen an Persiens Feinde verkaufen soll, an. Bei der Belagerung der Stadt f&#228;llt Dastan ein geheimnisvoller Dolch in die H&#228;nde. Schon bald gelingt es dem jungen Prinzen herauszufinden, dass es sich dabei um nicht irgendeinen Dolch handelt, sondern um einen ganz besonderen, der es erm&#246;glicht, die Zeit f&#252;r eine gewisse Zeit zur&#252;ckzudrehen. Die Eroberung der Stadt Alamut verl&#228;uft erfolgreich. Auch die Herrscherin der heiligen Stadt, Prinzessin Tamina (Gemma Arterton), kann in ihren Gem&#228;chern festgesetzt werden. Doch dann wird Persiens K&#246;nig Sharaman mit einem Geschenk Dastans, dem heiligen Gebetsmantel Alamuts, vergiftet. Nach dem Tod des K&#246;nigs wird Dastan als Hauptverd&#228;chtiger der Tat beschuldigt. Gemeinsam mit Tamina flieht er aus seinem Land, um seine Unschuld zu beweisen, den richtigen M&#246;rder seines Vaters zu finden und eine gef&#228;hrliche Verschw&#246;rung aufzudecken, die das Ende der Welt bedeuten k&#246;nnte …</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Erfolgsproduzent Jerry Bruckheimer hat f&#252;r seine Produktion „Prince of Persia: Der Sand der Zeit“ den absolut richtigen Hauptdarsteller gew&#228;hlt. Man kann fast sagen, dass der Schaffer der „Fluch der Karibik“-Trilogie ein ganz spezielles H&#228;ndchen daf&#252;r hat, Heldenrollen an die richtigen Schauspieler zu vergeben, denn auch mit der Besetzung von Nicolas Cage f&#252;r „The Rock“ hat Bruckheimer auf die richtige Karte gesetzt. Jake Gyllenhaal konnte bereits in Roland Emmerichs „The Day After Tomorrow“ gute Action-Erfahrung sammeln, war aber bisher noch nie in die Rolle eines richtigen Actionheldes geschl&#252;pft. Somit sei gesagt, dass es Gyllenhaal mit seiner wuscheligen M&#228;hne und seinen wie aus der Erde gesprossenen Muskelbergen nicht nur gelingt, seine weiblichen Fans mitzurei&#223;en, sondern auch den m&#228;nnlichen Teil des Cineasten von seinem actionreichen K&#252;nsten und Talenten zu &#252;berzeugen. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Neben Jake Gyllenhaal haben Mike Newell und Jerry Bruckheimer weitere gro&#223;artige Stars in ihren Cast f&#252;r „Prince of Persia &#8211; Der Sand der Zeit“ aufgenommen. Die 2010 voll durchgestartete Gemma Arterton (in „Kampf der Titanen in der Rolle der „Io“) bereicherte die Videospiel-Verfilmung mit einem Hauch Exotik, wobei Sir Ben Kingsley seine Erfahrungen und Qualit&#228;ten als erfahrener Shakespeare-Darsteller beisteuerte. Alles in allem punktet „Prince of Persia &#8211; Der Sand der Zeit“ durch eine Vielzahl herausragender Auftritte der Star-Besetzung, wenn auch die Charaktere im Drehbuch als eher sehr oberfl&#228;chlich und nicht detailgetreu angelegt sind. Beziehungen und Konflikte werden demzufolge nur schemenhaft und nicht ganz klar herausgearbeitet. Dies betrifft vor allem das Verh&#228;ltnis zwischen Dastan und seinem Onkel Nizam, das eigentlich der Hauptfokus der ganzheitlichen Produktion darstellt. W&#228;re es gelungen, diese Beziehung und einzelne damit verbundene Dialoge sowohl besser als auch detaillierter zu zeichnen, so h&#228;tte dies Bruckheimers „Prince of Persia &#8211; Der Sand der Zeit“ noch heller strahlen lassen. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Das gesamte Filmteam hat absolut gut dabei getan, in Marokko bei &#252;ber 45 Grad Celsius das alte Persien wieder aufleben zu lassen, denn was die Kulissen des Films „Prince of Persia &#8211; Der Sand der Zeit“ betrifft, so sind diese der visuellen Vorlage des Video- bzw. Computerspiels perfekt gerecht geworden. Trotzdem weist der Film einige markante Unterschiede zum Spiel auf, die da w&#228;ren: <br />
 </span></p>
<ul style="text-align: justify;">
<li><span style="font-size: small;">Der Name der Prinzessin lautet im Film „Tamina“, im Spiel jedoch „Farah“. </span></li>
<li><span style="font-size: small;">Der persische Prinz hei&#223;t im Film „Dastan“, im Spiel hingegen wird sein richtiger Name nie erw&#228;hnt.</span></li>
<li><span style="font-size: small;">Der Film „Prince of Persia: Der Sand der Zeit“ erz&#228;hlt eine umfangreichere Vorgeschichte des Prinzen, die jedoch im Spiel in dieser Fassung nie so vorkam.</span></li>
<li><span style="font-size: small;">Der B&#246;sewicht „Nizam“ stellt im Spiel einen schlechten Wesir, im Film hingegen einen Adeligen dar.</span></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Faktum ist, dass die Vorgeschichte des Prinzen im Film auf alle F&#228;lle einer umfangreichern Fassung bedurfte, um ein in sich klares Gesamtprodukt schaffen zu k&#246;nnen. Der rote Faden konnte somit vom Anfang bis zum Ende verst&#228;ndlich weitergesponnen werden. Auch, dass dem Prinzen in „Prince of Persia &#8211; Der Sand der Zeit“ ein Name gegeben werden musste, versteht sich von selbst. Was jedoch als kleine Kritik anzumerken ist, ist die Tatsache, dass der Name der Prinzessin auf „Tamina“ ge&#228;ndert wurde. Begeisterte Fans des Computerspiels w&#252;rden dies ebenfalls bem&#228;ngeln, da dadurch dem Original, n&#228;mlich dem Computerspiel, nicht exakt treu geblieben wird.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Fazit: „Prince of Persia &#8211; Der Sand der Zeit“ ist eine gro&#223;artige Abenteuer-Fantasy-Kost, der es gelingt, die Zeit des alten Persiens wieder neu aufleben zu lassen. Regisseur Mike Newell, der seit „Harry Potter und der Feuerkelch“ mit magischen Szenen erstklassige bewandert ist, bringt mit „Prince of Persia &#8211; Der Sand der Zeit“ einen echten Blockbuster an die Kinoleinw&#228;nde, der nicht nur mit authentischen Kulissen, gewandter Parcours-Akrobatik und gest&#252;rmten Festungen, sondern mit spannenden und actionreichen Szenen wie Attacken von giftigen Vipern gekonnt &#252;berzeugt.</span></p>
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		<title>Robin Hood</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 08:28:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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OZ-Net-Moviestar-Bewertung: 9 / 10

 
“Robin Hood” ist ein im Jahre 2010 produzierter Historienfilm von Regisseur Ridley Scott. Die Produktion er&#246;ffnete am 12. Mai 2010 die 63. Filmfestspiele von Cannes an der Côte d’Azur in Frankreich. Nur einen Tag sp&#228;ter startete Ridley Scotts historisches Abenteuer-Epos in den deutschsprachigen Kinos. 
Eines sei zu Beginn schon mal verraten: „Robin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><img class="alignleft size-full wp-image-383" title="Robin_Hood_Filmplakat" src="http://www.oz-net.at/wp-content/uploads/2010/06/Robin_Hood_Filmplakat.jpg" alt="Robin_Hood_Filmplakat" width="270" height="360" /></span></p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: medium;">OZ-Net-Moviestar-Bewertung:</span> <span style="color: #800000;"><span style="font-size: large;">9 / 10</span></span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-384" title="OZ-Net-Moviestar-Bewertung_Robin-Hood" src="http://www.oz-net.at/wp-content/uploads/2010/06/OZ-Net-Moviestar-Bewertung_Robin-Hood.png" alt="OZ-Net-Moviestar-Bewertung_Robin-Hood" width="291" height="43" /></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">“Robin Hood” ist ein im Jahre 2010 produzierter Historienfilm von Regisseur Ridley Scott. Die Produktion er&#246;ffnete am 12. Mai 2010 die 63. Filmfestspiele von Cannes an der Côte d’Azur in Frankreich. Nur einen Tag sp&#228;ter startete Ridley Scotts historisches Abenteuer-Epos in den deutschsprachigen Kinos. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Eines sei zu Beginn schon mal verraten: „Robin Hood“ erz&#228;hlt nicht die eigentliche Robin-Hood-Geschichte, wie wir sie aus anderen Verfilmungen und Kinderproduktionen kennen, sondern bringt dabei eine fiktive Vorgeschichte zur eigentlichen Robin-Hood-Legende an die Kinoleinwand. Ridley st&#252;tzt sich dabei nicht ausschlie&#223;lich auf eine v&#246;llig neue, fiktive Geschichte Robin Hoods, sondern integriert altbekannte und reale historische Charaktere sowie Gegebenheiten aus dem 12. Jahrhundert in die ganzheitliche Handlung.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Unsere Gesellschaft befindet sich in einem kontinuierlichen Wandel – sowohl hinsichtlich gewisser Moralvorstellungen als auch bezogen auf den unaufhaltsamen HighTech- und Technologieboom. So wie die Gesellschaft und das generelle heutige Dasein stets einen Schritt nach vorne tun, bewegen sich viele Kinoproduktionen mehrere Schritte zur&#252;ck. Und so kommt es, dass ein Stoff, der seit Jahrhunderten existiert, immer wieder neu aufgegriffen und im Laufe der Zeit stets aus unterschiedlichen Blickwinkeln und Facetten betrachtet wird. Mit dem Jahre 2010 war schlie&#223;lich jener Zeitpunkt gekommen, der Regisseur Ridley Scott dazu veranlasste, eine v&#246;llig neue Sicht der Robin-Hood-Geschichte zu kreieren. Scott war es genau genommen gelungen, einen frischen Ansatz f&#252;r die Legende rund um den unbeugsamen Bogensch&#252;tzen Robin Longstride zu zimmern. Mit „Robin Hood“ schaffte der Regisseur ein erstklassig inszeniertes Action-Abenteuer, dessen Handlung nicht wieder die l&#228;ngst uninteressant gewordene „normale“ Robin-Hood-Geschichte fokussiert, sondern sich auf etwas v&#246;llig Neues und bisher Unbekanntes st&#252;tzt – n&#228;mlich die Vorgeschichte des Robin Longstride aus Sherwood Forest …</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">England um 1200: Das Land „vegetiert“ vor sich hin. Die verheerenden Kreuzz&#252;ge des K&#246;nigs Richard L&#246;wenherz (Danny Huston) bestimmen schlichtweg das Tagesgeschehen, w&#228;hrend die Bev&#246;lkerung selbst am Hungertuch nagt und von der Krone mit &#252;berh&#246;hten Steuern geknechtet wird. Als Richard L&#246;wenherz jedoch im Kampf gegen die Franzosen f&#228;llt, &#252;bernimmt sein selbstherrlicher Bruder John Ohneland (Oscar Isaac) die englische Krone. W&#228;hrenddessen John von seinem Regiment als neuer englischer K&#246;nig nicht genug kriegen kann, kommt der Bogensch&#252;tze aus Sherwood Forest Robin Longstride (Russell Crowe) gemeinsam mit seinen Freunden und Mitstreitern Will Scarlett (Scott Grimes), Little John (Kevin Durand) und Allan A’Dayle (Alan Doyle) einer gef&#228;hrlichen Verschw&#246;rung auf die Schliche: Der hinterlistige Godfrey (Mark Strong) treibt mit K&#246;nig John ein doppeltes Spiel und versucht, sein Heimatland zu seinen eigenen Gunsten zu verraten. Szenenwechsel: Der in den Hinterhalt gelockte Edelmann und Ritter Sir Robert Loxley (Douglas Hodge), ein Vertrauter K&#246;nig Richards, wird von Godfreys M&#228;nnern t&#246;dlich verletzt. An seinem Sterbebett bittet er Robin, seinem Vater in England, Sir Walter Loxley von Nottingham, von seinem Tod zu berichten und ihm sein Schwert zu &#252;bergeben. Robin gibt dem englischen Ritter sein Versprechen und macht sich mit seinen Weggef&#228;hrten auf den Weg nach Nottingham. Dort trifft er auf Lady Marion (Cate Blanchett), Sir Robert Loxley Witwe. Sir Walter Loxley adoptiert Robin als seinen Sohn und dr&#228;ngt Marion dazu, ihn als ihren zur&#252;ckgekehrten Ehemann Robert Loxley auszugeben …</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Durch Ridley Scotts &#252;berm&#228;&#223;ige Kreativit&#228;t ist ihm ein moderner „Robin Hood“, der eine v&#246;llig neue Perspektive einnimmt, erstklassig gelungen. Dabei setzte der Regisseur vor allem auf Realismus sowie an die damalige Zeit perfekt angepasste Kulissen. Schon aufgrund dieses realen Inszenierungsstils l&#228;sst bereits von Beginn an darauf schlie&#223;en, dass „Robin Hood“ anno 2010 mit vorherigen Produktionen, in denen Robin Hood einerseits als der K&#246;nig der Diebe gefeiert wurde und die Schauspieler andererseits mit Strumpfhosen durch den Sherwood Forest liefen, wirklich nichts mehr gemein hat. Stattdessen setzt Scott auf harte Actionszenen und kommt dabei seinem ebenfalls vor Kraft nur so strotzenden Klassiker „Gladiator“ erdenklich nahe. Wie soll es auch anders sein – bei der Besetzung? Russell Crowes Darreichung des Robin Hood erinnert in manchen Szenen tats&#228;chlich an seine Rolle als Gladiator, was jedoch als Kompliment aufzufassen sein sollte, denn immerhin gilt „Gladiator“ als absolute Erfolgsproduktion.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Was die „Zeichnung“ und Darreichung der einzelnen Charaktere betrifft, so wird jeder Cineast, der bereits mehrere Robin-Hood-Verfilmungen genossen hat, merken, dass Scotts Rollen nicht gar so klar verteilt sind. Tatsache ist, dass die Figur des legend&#228;ren Robin Hood auf einem klaren Mythos basiert und sich diese Figur im Zuge der Geschehnisse in England rund um das 12. und 13. Jahrhundert entwickelt hat. In anderen Worten: Diese Zeit, in der die Steuereintreibung sowie das Knechten des Volkes an der Tagesordnung standen, brauchte einen „Helden“, der f&#252;r Gerechtigkeit und das allgemein Gute k&#228;mpfte. Aufgrund dieses Faktums, dass die Figur des Robin Hood auf keiner realen Person fu&#223;t, ist es Ridley Scott keinesfalls zu ver&#252;beln, dass er sich dazu entschieden hat, seine eigene Geschichte aus Robin Hoods Vorleben zu erz&#228;hlen. Scott st&#252;tzt sich, wie bereits erw&#228;hnt, nicht auf die allseits bekannte Variante der Robin-Hood-Saga. Somit verk&#246;rpern, wie so oft im Rahmen anderer Produktionen, Robin Hood und der englische Ritter Sir Robert Loxley nicht ein- und dieselbe Person, sondern Robin Longstride schl&#252;pft erst im Laufe der Handlung in die Rolle des englischen Edelmannes. Wie wir Russell Crowe bereits aus „Gladiator“ kennen, so zeigt sich der Schauspieler auch in seiner Rolle als Robin Longstride als „harter Hund“. Seine kantige Darreichung des Bogensch&#252;tzens aus Sherwood Forest steht dabei in v&#246;lligem Kontrast zu Kevin Costners Rolle als Robin Hood in der gleichnamigen Verfilmung aus dem Jahre 1991. Diese Version war nicht nur „softer“ in ihrem allgemeinen Inszenierungsstil, sondern ebenso von einem Touch Romantik durch die immer wieder ert&#246;nende Bryan-Adams-Schnulze, auf den Ridley Scott fast g&#228;nzlich verzichtet, gepr&#228;gt. Trotz der generellen rauen Aufmachung von Scotts „Robin Hood“, kann ohne Bedenken gesagt werden, dass seine Produktion weitaus heller gl&#228;nzt als so manch andere Darbietungen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Was die Besetzung von Scotts „Robin Hood“-Verfilmung betrifft, so sei angemerkt, dass diese etwas besser gew&#228;hlt h&#228;tte werden k&#246;nnen. Diese Kritik gilt keinesfalls Russell Crowe. Er mag wohl mit seinen 45 Jahren zum Zeitpunkt der Dreharbeiten der wohl  &#228;lteste Robin Hood der Robin-Hood-Filmgeschichte sein, aber trotz allem kann er als der bisher beste Schauspieler aller Robin-Hood-Darreichungen angesehen werden. Die Kritik hinsichtlich einer nicht so „prickelnden“ Star-Besetzung gilt vor allem der Rolle der Lady Marion. Cate Blanchett geh&#246;rt nicht nur zu den bereits &#252;ber 40-J&#228;hrigen, sondern ist in der Rolle der eher zarten und „wundersch&#246;nen“ Lady Marion klar fehlbesetzt. Sollte es Scotts Ziel gewesen sein, Lady Marion als eher rau und forsch darzustellen und f&#252;r ihre Rolle eine Schauspielerin zu w&#228;hlen, die seit Jahren nicht mehr zur jungen Star-Elite des 21. Jahrhunderts z&#228;hlt, so ist ihm dies perfekt gelungen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Fazit: Wer von Ridley Scott noch immer nicht genug hat, sein Meisterwerk „Gladiator“ liebt und eine weitere Top-Verfilmung genie&#223;en m&#246;chte, der ist mit seinem neuesten Actionabenteuer „Robin Hood“ bestens bedient. Der Film strotzt vor Kraft und zeichnet sich durch einen in jeder Hinsicht perfekten Inszenierungsstil aus. Warum Scott allerdings 140 Minuten Leinwandzeit ben&#246;tigt, um sein historisches Meisterwerk zum Ende zu f&#252;hren, ist dennoch unklar. Tatsache ist, dass ein etwas k&#252;rzerer Mittelteil dem Film keineswegs geschadet, wenn nicht sogar um ein I-T&#252;pfelchen besser gemacht h&#228;tte.</span></p>
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		<title>Iron Man 2</title>
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		<pubDate>Wed, 12 May 2010 11:25:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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OZ-Net-Moviestar-Bewertung: 8 / 10

 
“Iron Man 2” ist ein im Jahre 2010 produzierter Science Fiction – Action-Film von Regisseur Jon Favreau. Der Film, der genau genommen die Fortsetzung des Films „Iron Man“ aus dem Jahre 2008 bildet, basiert ganzheitlich auf der gleichnamigen Marvel-Comicreihe und ist eine Realverfilmung mit Robert Downey Jr. in der Hauptrolle des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><img class="alignleft size-full wp-image-353" title="Iron_Man_2_Filmplakat" src="http://www.oz-net.at/wp-content/uploads/2010/05/Iron_Man_2_Filmplakat.jpg" alt="Iron_Man_2_Filmplakat" width="259" height="384" /></span></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: medium;">OZ-Net-Moviestar-Bewertung:</span> <span style="color: #800000;"><span style="font-size: large;">8 / 10</span></span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000;"><span style="font-size: large;"><img class="aligncenter size-full wp-image-356" title="OZ-Net-Moviestar-Bewertung_Iron-Man-2" src="http://www.oz-net.at/wp-content/uploads/2010/05/OZ-Net-Moviestar-Bewertung_Iron-Man-21.png" alt="OZ-Net-Moviestar-Bewertung_Iron-Man-2" width="296" height="42" /><br />
 </span></span></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">“Iron Man 2” ist ein im Jahre 2010 produzierter Science Fiction – Action-Film von Regisseur Jon Favreau. Der Film, der genau genommen die Fortsetzung des Films „Iron Man“ aus dem Jahre 2008 bildet, basiert ganzheitlich auf der gleichnamigen Marvel-Comicreihe und ist eine Realverfilmung mit Robert Downey Jr. in der Hauptrolle des Tony Stark bzw. Iron Man. „Iron Man 2“ kn&#252;pft perfekt an das Ende des ersten Teiles an und f&#252;hrt die Handlung gl&#228;nzend fort.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Seine Weltpremiere feierte Favreaus „Iron man 2“ am 28. April 2010 in Frankreich und Belgien. In Deutschland hingegen startete der Film am 6. Mai 2010 in den Kinos. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Sechs Monate sind vergangen, als Multimilliard&#228;r und Lebemann Tony Stark (Robert Downey Jr.) auf einer eigens einberufenen Pressekonferenz verk&#252;ndete, er sei der glorreiche Iron Man h&#246;chstpers&#246;nlich. Seither hat er in Eigeninitiative daf&#252;r gesorgt, den Weltfrieden zu erhalten und seine Waffen f&#252;r „gute und friedliche“ Zwecke einzusetzen. Sein Outing als fliegender und wahrhaftig „eiserner“ Held im super modernen HighTech-Anzug bedeutet f&#252;r Tony Stark nicht nur pomp&#246;s-feierliche Veranstaltungen und Partys, sondern das Aufstreben zahlreicher Widerst&#228;nde – auch seitens der US-Regierung, die ebenso gerne ein St&#252;ck von Starks glorreicher Technologie f&#252;r sich beanspruchen w&#252;rde. Wo gibt es schon einen Privatier, der im Besitz eines weitaus m&#228;chtigeren Waffensystems als die Regierung selbst ist? Stark sieht sich auf der sicheren Seite – doch er hat die Rechnung ohne Technologie-Genie Ivan Vanko alias „Whiplash“ (Mickey Rourke) gemacht! Dank Starks Assistentin Virgina „Pepper“ Potts (Gwyneth Paltrow), die ihm mal schnell seinen eisernen Anzug &#252;berbringt, gelingt es ihm zwar, den wilden Russen zu b&#228;ndigen und ihn hinter verschlossene Gitter zu bringen, doch an nun ist die Zeit gekommen, ab der der Druck auf ihn, seine Technologie der amerikanischen Regierung auszuh&#228;ndigen, immer gr&#246;&#223;er wird. Es kommt noch schlimmer: Starks zwielichtiger Gesch&#228;ftskonkurrent Justin Hammer – ebenfalls Waffenfabrikant – befreit den „peitschenschwingenden“ Vanko aus dem Gef&#228;ngnis, um sich von diesem einen HighTech-Anzug basteln zu lassen, der jenem von Iron Man nicht nur in dessen Funktionen &#228;hnelt, sondern diesem bei weitem &#252;berlegen ist …</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Dank der &#252;berragenden schauspielerischen Leistung von Robert Downey Jr. z&#228;hlt „Iron Man“ neben „The Dark Knight“ zu den besten filmischen Leistungen im Rahmen des Ansturms an Comic-Verfilmungen. Doch was macht „Iron Man 2“ nahezu perfekt? – Die Antwort liegt klar auf der Hand: Regisseur Jon Favreau verl&#228;sst sich im Rahmen seiner Produktion nicht nur auf seinen Hauptdarsteller Robert Downey Jr., sondern versucht auch an anderen Ecken des Filmes wahrhafte Glanzeffekte, die „Iron Man 2“ das gewisse „Etwas“ verleihen, zu erzielen. Dies gelingt ihm einerseits mit seiner fantastischen Starbesetzung (Gwyneth Paltrow, Scarlett Johansson und Mickey Rourke), andererseits mittels der vielseitigen Darbietung einzelner Handlungsstr&#228;nge.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Wer „Iron Man 2“ als klassischen Action-Film betrachtet, der hat von der Kinematographie eher weniger verstanden. Nur weil der Film die Anzahl der B&#246;sewichte von 1 auf 2 vergr&#246;&#223;ert hat, hei&#223;t das noch lange nicht, dass die gesamte Produktion von einer actionreichen HighTech-Schlacht gepr&#228;gt ist. Tatsache ist, man glaubt es kaum, dass „Iron Man 2“ nur 3 (!!!) „richtige“ Actionszenen pr&#228;sentiert: Die erste ist jene in Monaco beim „Grand Prix Historique“, in welcher der peitschenschlagende Russenschurke „Whiplash“ die heranrasenden Formel 1 – Boliden gekonnt in Einzelteile zerschneidet. Die zweite actionreiche Szene spielt sich auf Starks ausgelassener Geburtstagsparty ab. Dort trinkt der Superheld einen geh&#246;rig &#252;ber den Durst und liefert sich des Weiteren auch noch eine nahezu oscarreife Rangelei mit seinem Kumpel Rhodey (Don Cheadle). Man bemerke, dass die Rangelei zwar in Starks Privatbar stattfindet, diese jedoch &#252;ber die Grenzen einer „normalen“ Kneipenschl&#228;gerei hinausreicht. Irgendwie liegt das doch klar auf der Hand, wenn man bedenkt, dass die beiden Schl&#228;ger in hochmodernen HighTech-Anz&#252;gen um sich schlagen, oder? Der dritten Szene wird durch den finalen „Kampf“ zwischen Iron Man, Rhodey, Whiplash und Black Widow (Scarlett Johansson) ein actionreicher Touch verliehen. Nicht nur Black Widows gewandte Kampftechniken kommen gl&#228;nzend zur Geltung, auch in jeglicher anderer Hinsicht wirft die Szene mit bombastischem Schauwerten um sich. Der Film kann zwar mit abwechslungsreichen Action-Szenen in Sachen Quantit&#228;t nicht besonders &#252;berragend punkten, doch was deren Qualit&#228;t und Unterhaltungsreichtum betrifft, so macht „Iron Man 2“ dieses kleine Manko gekonnt wieder wett. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Da in „Iron Man 2“ spannende Actionelemente etwas zur&#252;ckhaltend eingesetzt werden, bleibt nat&#252;rlich Zeit und Raum f&#252;r vielerlei andere Dinge. Cineasten, die von der glorreichen und actiongepr&#228;gten Produktion „Iron Man“ sowie der lebemann&#228;hnlichen und aufgeweckten Darbietung des Tony Stark angetan waren, m&#252;ssen ihre Euphorie bei „Iron Man 2“ etwas in Zaum halten. Tatsache ist, dass Jon Favreaus „Iron Man 2“ eine Richtung einschl&#228;gt, die von jener des ersten Teils ein klein wenig abweicht: Wo es „Iron Man“ gelang, mit einer satten Fuhr Humor sowie der allgemein locker-flotten Darreichung zahlreiche Cineasten in die Kinos zu locken, erweist sich das Sequel „Iron Man 2“ in einzelnen Z&#252;gen seri&#246;ser und mit etwas weniger Witz. Dies r&#252;hrt wohl daher, dass Tony Stark intensiv damit besch&#228;ftigt ist, eine L&#246;sung f&#252;r den Elektrotransmitter, der ihn zugleich vergiftet, zu finden. Fakt: Gelingt es ihm nicht rechtzeitig, eine passende alternative Energiequelle zu finden, so muss er sterben. Jeder, der „Iron Man“ gesehen hat, kennt Tony Stark als arroganten, eher kalten und &#252;berheblichen Gesch&#228;ftsmann. Doch in „Iron Man 2“ werden einzelne Szenen pr&#228;sentiert, die den „gro&#223;en Mann“ als in sich gekehrt und eher nachdenklich zeigen. Das ist nat&#252;rlich nicht verwunderlich, sofern man bedenkt, dass der gro&#223;e Stark einen Wettlauf mit dem Tod gewinnen muss. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Fakt ist jedoch, dass wir im Gro&#223;teil des Filmes – trotz Starks einzelner niedergeschlagener Phasen – auf sein egozentrisches und arrogantes Verhalten nicht vollst&#228;ndig verzichten m&#252;ssen. Auch in der Fortsetzung von „Iron Man“ pr&#228;sentiert sich Tony Stark als absoluter Egomane, dem es fast gelingt, seine Assistentin und sp&#228;tere Chefin Virgina „Pepper“ Potts in den Wahnsinn zu treiben. Er geht zu weit, wenn man bedenkt, dass Stark kein Problem damit hat, Peppers Modern-Arts-Sammlung zu verschenken, um stattdessen ein Poster von Iron Man – der Abbildung seiner eigenen Pers&#246;nlichkeit – aufzuh&#228;ngen. Dies ist l&#228;ngst noch nicht alles: Tony Stark erweitert sein arrogantes Auftreten und schmei&#223;t mit, eigentlich nicht seinem Niveau gem&#228;&#223;en, Lebensweisheiten wie „Don’t think, drink!“ um sich. Au&#223;erdem denkt er sich anscheinend nicht viel dabei, als er bei seiner Geburtstagsfeier vor versammelter Partygesellschaft in seinen HighTech-Iron Man-Anzug pinkelt – Ja, auch ein gro&#223;er Tony Stark darf mal ein bisschen aus der Rolle fallen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Fazit: „Iron Man 2“ erweist sich als nicht ganz so gut „ge&#246;lt“ wie sein Vorg&#228;nger, trotz allem jedoch sind hinsichtlich seines eisernen HighTech-Anzuges noch keine gravierenden Abnutzungserscheinungen zu erkennen. Jon Favreau ist mit seinem Sequel zwar nicht der optimale Wurf wie mit „Iron Man“ gelungen, aber trotzdem sei gesagt, dass auch „Iron Man 2“ mit grandiosem Unterhaltungswert – sei es in filmtechnischer sowie schauspielerischer Hinsicht – ausgestattet ist.</span></p>
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		<title>Kampf der Titanen</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 11:51:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Top-Artikel]]></category>

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OZ-Net-Moviestar-Bewertung: 7 / 10

 
“Kampf der Titanen” ist ein im Jahre 2010 produzierter Fantasy-Action-Film von Regisseur Louis Leterrier. Seine Handlung bezieht der Film aus der griechischen Mythologie, wobei hierbei zu sagen ist, dass nicht alle Fakten wahrheitsgetreu aus der Mythologie &#252;bernommen wurden. Genau genommen ist „Kampf der Titanen“ eine Neuverfilmung des gleichnamigen Films „Kampf der Titanen“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><img class="alignleft size-full wp-image-307" title="Kampf_der_Titanen_Filmplakat" src="http://www.oz-net.at/wp-content/uploads/2010/04/Kampf_der_Titanen_Filmplakat.jpg" alt="Kampf_der_Titanen_Filmplakat" width="252" height="355" /></span></p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: medium;">OZ-Net-Moviestar-Bewertung:</span> <span style="color: #800000;"><span style="font-size: large;">7 / 10</span></span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-310" title="OZ-Net-Moviestar-Bewertung_Kampf-der-Titanen" src="http://www.oz-net.at/wp-content/uploads/2010/04/OZ-Net-Moviestar-Bewertung2.png" alt="OZ-Net-Moviestar-Bewertung_Kampf_der_Titanen" width="291" height="41" /></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">“Kampf der Titanen” ist ein im Jahre 2010 produzierter Fantasy-Action-Film von Regisseur Louis Leterrier. Seine Handlung bezieht der Film aus der griechischen Mythologie, wobei hierbei zu sagen ist, dass nicht alle Fakten wahrheitsgetreu aus der Mythologie &#252;bernommen wurden. Genau genommen ist „Kampf der Titanen“ eine Neuverfilmung des gleichnamigen Films „Kampf der Titanen“ von Desmond Davis aus dem Jahre 1981. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Seine Weltpremiere feierte Leterriers „Kampf der Titanen“ am 25. M&#228;rz 2010 in Griechenland – dem Ursprungsland des mythologischen Handlungsstranges des Films. In sowohl &#214;sterreich als auch Deutschland und der Schweiz startete der Film am 8. April 2010 in den Kinos. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Mit „Kampf der Titanen“ lockt ein weiterer 3D-Film zahlreiche Cineasten in die Kinos: „Avatar“ und „Alice im Wunderland“ haben es vorgemacht – „Kampf der Titanen“ f&#252;hrt den 3D-Hype fort. Es scheint wohl in letzter Zeit schlichtweg „in Mode“ zu sein, einen Film nach dem anderen in 3D zu produzieren. Nach „Alice im Wunderland“ ist „Kampf der Titanen“ bereits der zweite Film, dem der Tiefeneffekt des allseits beliebten 3D erst in der Postproduktion verliehen wurde. Wie man sieht hat nicht jeder Regisseur wie James Cameron die Zeit, sich die Vision eines m&#246;glichen Filmes &#252;ber Jahre zu &#252;berlegen und diesen von Beginn an in 3D zu produzieren. Tatsache ist, dass die Regisseure von „Alice im Wunderland“ und „Kampf der Titanen“ wohl besser getan h&#228;tten, ihren Filmen den 3D-Effekt von Anfang an „einzuweben“. Sollten zuk&#252;nftige 3D-Filme – und wir k&#246;nnen uns angesichts des bombastischen 3D-Hypes sicher sein, dass noch viele weitere folgen werden – ihren Tiefeneffekt ebenso erst in der Projektnachbereitung verliehen bekommen, so wird der 3D-Boom schneller vorbei sein, als man glaubt. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Leterriers Remake von Ray Harryhausens Schinken „Kampf der Titanen“ aus dem Jahre 1981 ist in Sachen Choreographie und Landschaftsbilder auf eine besonders beeindruckende Art und Weise perfekt gelungen. Trotz allem erweisen sich die teilweise &#228;u&#223;erst distanzlosen Kampfszenen sowie ruckartig schwenkenden Filmbilder f&#252;r ein wirkungsvolles 3D-Kinoerlebnis als eher ungeeignet. Obwohl Leterrier in dieser Hinsicht markante Fehler unterlaufen sind – besonders aufgrund der Tatsache, dass der Fantasy-Action-Film einen absoluten 3D-Film darstellen sollte – sind ihm weitere Experimente wunderbar gelungen. Als besonders positiv ist an dieser Stelle die bildhafte Darreichung der antiken Sagengestalten sowie einiger Schaupl&#228;tze zu erw&#228;hnen. Dabei sind vor allem der anf&#228;nglich schwache Hades, der dies mit einem eher gebrechlichen Gang und zur&#252;ckhaltender Stimme perfekt zum Ausdruck bringt, die Unterwelt mit der Darstellung des F&#228;hrmannes, der „gutm&#252;tige“ Zeus, der stets als hell und in Verbundenheit mit den Menschen repr&#228;sentiert wird sowie Medusa, deren „trashige“ Darbietung ihrer Gestalt besonders hohe Achtung verdient, hervorzuheben.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Dar&#252;ber hinaus hat der franz&#246;sische Regisseur gl&#228;nzend bewiesen, dass er kein Problem damit hat, voneinander unabh&#228;ngige Handlungsstr&#228;nge logisch miteinander zu verkn&#252;pfen, sodass ein in sich klarer „Inhaltsfaden“ mit einer plausiblen Geschichte entsteht: Rund um die anf&#228;nglichen Unklarheiten hinsichtlich Perseus‘ Herkunft und famili&#228;ren Hintergrund hat Leterrier ein in sich einheitlich und nachvollziehbares Netz an einer klar formulierten Adoleszenz-Geschichte gesponnen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Perseus’ wirre Familienkonstellation bewirkt einen Konflikt, der bereits zu Beginn von „Kampf der Titanen“, als sich Perseus als Erwachsener mit seinem Vater auf dem eigenen Schiff befindet, klar abzusehen ist. Es beginnt ein Kampf verschiedener Vaterfiguren, die sich um Perseus‘ eigentliche Identit&#228;t duellieren, um Perseus zu jenem „Menschen“ zu machen, der das Schicksal bezwingen kann. Neben den verk&#246;rperten Vaterfiguren wird auch einer bestimmten Mutterfigur eine besonders wichtige Rolle zugeteilt: Io verk&#246;rpert einerseits die Mutterfigur, andererseits ein Objekt der Begierde. Die k&#246;rperliche Verbundenheit zwischen Io und Perseus ist bereits von Beginn des Filmes an erkennbar. Trotz allem wird ihre wahre Zuneigung nie &#246;ffentlich kundgetan. Man k&#246;nnte sogar anf&#228;nglich glauben, dass es Prinzessin Andromeda gelingt, das Herz von Perseus zu erobern. Dies aufgrund der Tatsache, dass sie zu Beginn des Filmes besonders in den Vordergrund ger&#252;ckt wird und Perseus eindeutige Blicke zuwirft. Jener Zuschauer oder Cineast, der auf eine positives Liebeserwachen zwischen Andromeda und Perseus bis zum Ende von „Kampf der Titanen“ hofft – auch als er sie vor dem furchterregenden Kraken rettet – wird ma&#223;los entt&#228;uscht. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Leterrier ist es wunderbar gelungen, einen namhaften Cast (Sam Worthington als Perseus ; Liam Neeson als Zeus ; Ralph Fiennes als Hades) f&#252;r seinen Film „Kampf der Titanen“ aufzubauen. Damit hat er Avatar-Star Sam Worthington die Chance gegeben, als wahrer Titelheld in voller „Montur“ aufzutreten – und das ohne CGI-Maske wie bei „Avatar“. Gemma Arterton schafft es mit der Darstellung ihrer Io, eine attraktiv-geheimnisvolle Stimmung zu erzeugen. Auf der Seite des Olymps hingegen verdient die Schauspielerei nicht so gro&#223;es Lob: W&#252;rden sich Liam Neeson als Zeus und Ralph Fiennes als Hades nicht gegenseitig „hochspielen“, so w&#252;rden die Szenen auf dem kitschig dargestellten G&#246;tterhimmel stets nebens&#228;chlich und absolut nicht spannend ausfallen. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Obwohl „Kampf der Titanen“ mit seiner Star-Besetzung gut „ausgestattet“ ist, schafft es der Fantasy-Action-Film leider nicht, an das Niveau eines echten Popcorn-Krachers heranzukommen. Dazu kommt nicht nur die Tatsache, dass der post-eingesponnene Tiefeneffekt des 3D eine klare Fehlentscheidung war und hier das gute, alte 2D-Kino die eindeutig bessere Wahl gewesen w&#228;re, sondern auch der Fakt, dass Poseidon zwar als einer der drei G&#246;ttergeschwister zu Beginn des Films vorgestellt wird, dieser jedoch au&#223;er der Floskel „Bruder!“ nie zu Wort kam. Anscheinend existieren doch nur Zeus und Hades, die sich um die Oberhand des Olymps streiten, oder haben wir da etwas Wichtiges verpasst?</span></p>
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		<title>Vera &#8211; Die Frau des Sizilianers</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 10:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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OZ-Net-Moviestar-Bewertung: 4 / 10

 
„Vera – Die Frau des Sizilianers“ ist ein packendes zweiteiliges Liebesdrama von Starregisseur Joseph Vilsmaier („Bergkristall“), das auf den Geschehnissen einer wahren Begebenheit basiert. 
Der Film ist ein deutsch-&#246;sterreichisches Drama aus dem Jahre 2005, das die Zwecke eines spannenden Fernsehabends gl&#228;nzend erf&#252;llt. Wahre Cineasten jedoch werden mit „Vera – Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><img class="alignleft size-medium wp-image-292" title="Vera - Die Frau des Sizilianers" src="http://www.oz-net.at/wp-content/uploads/2010/04/Vera-Die-Frau-des-Sizilianers-212x300.jpg" alt="Vera - Die Frau des Sizilianers" width="212" height="300" /><br />
 </span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: medium;"><strong>OZ-Net-Moviestar-Bewertung: <span style="font-size: large;"><span style="color: #800000;">4 / 10</span></span></strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: medium;"><strong><img class="aligncenter size-full wp-image-298" title="OZ-Net-Moviestar-Bewertung_Vera-Die-Frau-des-Sizilianers" src="http://www.oz-net.at/wp-content/uploads/2010/04/OZ-Net-Moviestar-Bewertung1.png" alt="OZ-Net-Moviestar-Bewertung" width="300" height="40" /><br />
 </strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">„Vera – Die Frau des Sizilianers“ ist ein packendes zweiteiliges Liebesdrama von Starregisseur Joseph Vilsmaier („Bergkristall“), das auf den Geschehnissen einer wahren Begebenheit basiert. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Der Film ist ein deutsch-&#246;sterreichisches Drama aus dem Jahre 2005, das die Zwecke eines spannenden Fernsehabends gl&#228;nzend erf&#252;llt. Wahre Cineasten jedoch werden mit „Vera – Die Frau des Sizilianers“ mehr als entt&#228;uscht sein, denn das Drama hat nichts weiter zu bieten, als die Thematik von Liebe und Mafia sowie Leben und Tod „sanft“ aufzugreifen. Interessante Hintergrundinformationen, die f&#252;r den Film von zentraler Bedeutung gewesen w&#228;ren, werden dem Zuschauer nicht mitgeteilt. Handlungsspr&#252;nge sind keine Seltenheit, wodurch folglich zueinander geh&#246;rende Handlungsstr&#228;nge entweder getrennt voneinander thematisiert oder v&#246;llig gespalten werden. Somit liegt klar auf der Hand, dass der Film wahrhaftige Mankos aufweist, die einem Fernsehzuschauer, der sich ausschlie&#223;lich nach einem Unterhaltungsdrama mit einem Touch „Liebe“ und ein wenig Mafia-Action sehnt, verborgen bleiben. Echte Cineasten erwarten zuviel, wenn es darum geht, eine echte Mafia-Handlung zu verfolgen, denn auf diese wird im ersten Teil von „Vera – Die Frau des Sizilianers“ g&#228;nzlich verzichtet ; im zweiten Teil stellt sie neben der vorherrschenden Handlung rund um die Liebe zwischen der Deutschen Vera und dem Sizilianer Gaetano nur einen in etwa „Vendetta-m&#228;&#223;igen“ Nebenpart dar. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Mit den Termini „Amore“, „Mafia“ und „Vendetta“ k&#246;nnte man das TV-Dramolett bezeichnen, denn genau diese Begrifflichkeiten bringen die Handlung exakt auf den Punkt. Eigentlich liegt es schon von Vornherein klar auf der Hand, dass sich die Zielgruppe von „Vera – Die Frau des Sizilianers“ eher auf absolute Italien-Freaks beschr&#228;nkt. Gunther Gillian geb&#252;hrt in dieser Hinsicht ein gro&#223;es Lob, denn nicht nur &#228;u&#223;erlich, sondern auch hinsichtlich seiner italienischen Aussprache sowie Gestik k&#246;nnte man ihn leicht mit einem echten „Itaker“ verwechseln. Ebenso die Kulissen und Drehorte in Sizilien wurden wunderbar ausgew&#228;hlt. Damit ist es perfekt gelungen, das sizilianische und allgemein italienische Flair bildlich zu demonstrieren und dem Fernsehzuschauer selbst die sorgenfreie, teilweise unbek&#252;mmerte italienische Welt zu zeigen. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">L&#252;neburger Heide, 1961: Die junge Supermarktangestellte Vera (Lara Joy K&#246;rner) verliebt sich in den charmanten und temperamentvollen Sizilianer Gaetano Scalli (Gunther Gillian). Obwohl ihre Gro&#223;eltern, bei denen Vera aufgewachsen ist, gegen eine Beziehung zu dem „Itaker“ sind, h&#228;lt sie an ihrer gro&#223;en Liebe zu Gaetano fest. Gaetano ist ein gef&#252;hlvoller Mann, der Vera zwar aufrichtig und ehrlich liebt, ihre Liebe jedoch immer wieder aufs Spiel setzt. Er f&#252;hlt sich vom Leben benachteiligt und nimmt sich alles, was ihm vermeintlich zusteht. So lernt Vera die Schattenseiten Gaetanos kennen. Als sie jedoch von Gaetano ein Kind erwartet, beharrt sie erst recht auf ihrer Beziehung zu ihm.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Alles scheint sich zum Guten zu wenden: Gaetano und Vera entschlie&#223;en sich zu heiraten, ein Baby ist unterwegs und Gaetano hat endlich eine feste Arbeit – bis er Toni Viccini (Max Tidof), einen Nachtclubbesitzer und &#228;u&#223;erst skrupellosen und zwielichtigen „Gesch&#228;ftsmann“, kennenlernt und Gaetano seine Vera &#252;berredet, mit ihm und der kleinen Tochter Tiziana nach Sizilien zu gehen. Dort angekommen beginnt ein gef&#228;hrliches Abenteuer zwischen Mafia, Liebe, Leben und Tod … </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Mit &#228;u&#223;erst feinem Gesp&#252;r f&#252;r Zeitkolorit versucht Starregisseur Joseph Vilsmaier auf eine ganz besondere Art und Weise, die Atmosph&#228;re der deutschen 60er Jahre in seinem TV-Liebes-Dramolett „Vera – Die Frau des Sizilianers“ aufzugreifen. In den beiden Hauptrollen gl&#228;nzen Lara Joy K&#246;rner und Gunther Gillian als deutsch-italienisches Traumpaar, das sich gesellschaftlichen Diskriminierungen und Konventionen sowie famili&#228;ren Vorurteilen widersetzt. Weitere Rollen wurden durch Mario Adorf, Max Tidof, Heinz Hoenig, Martin Semmelrogge und Carolina Vera-Squella besetzt. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Lara Joy K&#246;rner, Gunther Gillian, Mario Adorf und Max Tidof setzen alles daran, die Thematik der Mafia und Vendetta in einem Zusammenspiel rund um Liebe zwischen zweier Menschen auf eine besondere Weise zu behandeln. Dies gelingt jedoch nur ansatzweise, denn im ersten Teil des Dramas bewegt sich ausschlie&#223;lich die Liebesgeschichte zwischen Vera und Gaetano im Vordergrund. Erst im zweiten Teil r&#252;ckt die Handlung der Mafia vermehrt in das Geschehen des Dramas, bleibt jedoch neben der Liebesgeschichte auf einem eindeutigen 50:50-Pfad. Wer hier einem reinen Mafia-Film entgegensieht, sieht im wahrsten Sinne des Wortes zuviel, denn genau genommen h&#228;tte der Film als reines Liebesdrama ausgelegt werden m&#252;ssen. Fazit: Abgesehen von einer teils kitschigen Liebesgeschichte zwischen einer Deutschen und einem Sizilianer mit mitrei&#223;enden italienischen Floskeln und etwas zur&#252;ckhaltendem „Mafia-Bum-Bum“ hat „Vera – Die Frau des Sizilianers“ nicht viel zu bieten. Alles in allem – der Film ist nichts weiter als eine aufgesetzt wirkende Mafia-Seifenoper.</span></p>
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		<title>Charlie und die Schokoladenfabrik</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 09:40:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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OZ-Net-Moviestar-Bewertung: 9 / 10


„Charlie und die Schokoladenfabrik“ ist eine Literaturverfilmung von US-Filmregisseur Tim Burton aus dem Jahre 2005. Das Fantasy-Abenteuer basiert auf dem gleichnamigen Kinderbuch-Klassiker von Roald Dahl. 
Schokolade macht nicht nur dick, sondern auch gl&#252;cklich und ist ein stetiges Genusserlebnis f&#252;r jedes Kind. Dass Tim Burtons S&#252;&#223;waren-M&#228;rchen „Charlie und die Schokoladenfabrik“ jedoch f&#252;r ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><img class="alignleft size-medium wp-image-276" title="charlie_und_die_schokoladenfabrik" src="http://www.oz-net.at/wp-content/uploads/2010/03/charlie_und_die_schokoladenfabrik-222x300.gif" alt="charlie_und_die_schokoladenfabrik" width="222" height="300" /></span></p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: medium;"><strong>OZ-Net-Moviestar-Bewertung: <span style="font-size: large;"><span style="color: #800000;">9 / 10</span></span></strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-278" title="OZ-Net-Moviestar-Bewertung_Charlie-und-die-Schokoladenfabrik" src="http://www.oz-net.at/wp-content/uploads/2010/03/moviestar.png" alt="moviestar" width="303" height="45" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">„Charlie und die Schokoladenfabrik“ ist eine Literaturverfilmung von US-Filmregisseur Tim Burton aus dem Jahre 2005. Das Fantasy-Abenteuer basiert auf dem gleichnamigen Kinderbuch-Klassiker von Roald Dahl. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Schokolade macht nicht nur dick, sondern auch gl&#252;cklich und ist ein stetiges Genusserlebnis f&#252;r jedes Kind. Dass Tim Burtons S&#252;&#223;waren-M&#228;rchen „Charlie und die Schokoladenfabrik“ jedoch f&#252;r ein paar Kilos mehr auf den H&#252;ften sorgt, ist g&#228;nzlich zu bezweifeln. Trotzdem besteht eine klare Verbindung zwischen dem Film selbst und der allseits beliebten schokoladenen S&#252;&#223;spezialit&#228;t: Beides sorgt im wahrsten Sinne des Wortes f&#252;r ein echtes Genusserlebnis und w&#228;rmt das Herz von sowohl Kindern als auch Erwachsenen. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Eltern und Erwachsene aufgepasst: „Charlie und die Schokoladenfabrik“ ist nicht nur etwas f&#252;r Kinder und kleine Naschkatzen, sondern ein wahres Fantasy-Meisterwerk f&#252;r gro&#223; und klein. Tim Burton ist es erfolgreich gelungen, mit „Charlie und die Schokoladenfabrik“ ein schrill-buntes Schokoladenm&#228;rchen zu kreieren. Der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Burton schafft ein fantastisches Schlaraffenland, das den Zuschauern weit mehr zu bieten hat, als eine einfache Erkundungstour durch Willy Wonkas Schokoladenfabrik. Hier schl&#228;gt die Fantasie wahrhaftig Purzelb&#228;ume – &#252;berzogen mit einem Guss feinster Wonka-Schokolade. Der bunte Paradiesvogel Tim Burton l&#228;dt Kinder und Erwachsene ein, die unbegrenzte Kreativit&#228;t inmitten der lecker-s&#252;&#223;en Schokoladenwelt von Willy Wonka kennenzulernen. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Tim Burtons geheime Mixtur f&#252;r dieses kreativ-bunte S&#252;&#223;waren-M&#228;rchen: Eine Prise bunte Fantasie, zwei Messerspitzen aus dem grellen Farbentopf sowie ein gro&#223;er Schuss umfassende Kreativit&#228;t – das alles gut verr&#252;hren und mit feinster Wonka-Schokolade &#252;berziehen. Schon ist das schrill-schoko-bunte S&#252;&#223;warenabenteuer fertig. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Hier ein kleiner Einblick in die s&#252;&#223;e Welt von „Charlie und die Schokoladenfabrik“: Der legend&#228;re Willy Wonka (Johnny Depp) betreibt die weltgr&#246;&#223;te Schokoladenfabrik, deren schokoladene S&#252;&#223;spezialit&#228;ten weltweit rei&#223;enden Absatz finden. Die Konkurrenz versucht alles erdenkliche, um Wonka von seinem Schokoladenthron zu st&#252;rzen und ihn zu sabotieren. Neider und Nicht-G&#246;nner schleusen Spione in Wonkas Schokoladenfabrik ein, um das geheime Schokoladenrezept zu stehlen – mit Erfolg. Die Konkurrenz mit Wonkas perfekter Schokoladenrezeptur wird immer gr&#246;&#223;er und so sieht sich der Schokoladenfabrikant gezwungen, seine Fabrik wegen fehlender Nachfrage zu schlie&#223;en. Willy Wonka verschwindet von der Bildfl&#228;che – bis zu dem Tag, an welchem Wonka ein Gewinnspiel ausschlie&#223;lich f&#252;r Kinder startet. In exakt f&#252;nf seiner beliebten Wonka-Schokoriegel ist jeweils ein goldenes Ticket versteckt – f&#252;nf Tickets, die die Gewinner dazu berechtigen, einen ganzen Tag gemeinsam mit Willy Wonka die legend&#228;re Schokoladenfabrik zu erkunden. Ganze S&#252;&#223;warenl&#228;den rund um den Globus werden gest&#252;rmt – weltweit beginnt die Jagd auf die f&#252;nf goldenen Eintrittskarten zu Willy Wonkas Schokoladenwelt. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Auch der kleine Charlie Bucket (Freddie Highmore) w&#252;nscht sich nichts sehnlicher, als Willy Wonkas wundersame Schokoladenfabrik zu erkunden. Doch Charlies Familie geh&#246;rt nun mal nicht gerade dem Wohlstand an und dar&#252;ber hinaus sind die beliebten Wonka-Schokoriegel &#228;u&#223;erst teuer. Aber wie das Gl&#252;ck so will, ist es ausgerechnet der kleine Charlie, der das f&#252;nfte goldene Ticket findet. So darf der Junge gemeinsam mit seinem Gro&#223;vater Joe (David Kelly) in Wonkas Schokoladenwelt eintauchen und das legend&#228;re Geheimnis der Fabrik l&#252;ften: Vor vielen Jahren, als die Konkurrenz Spione in Wonkas Fabrik einschleusen lie&#223;, hat Wonka alle Mitarbeiter entlassen. Seitdem wei&#223; niemand, wie die begehrte Wonka-Schokolade ohne Menschenhand erzeugt wird. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Mit auf die schokoladene Entdeckungstour in Wonkas wundersame Welt gehen auch noch vier weitere Kinder: Augustus Glupsch (Philip Wiegratz), der fresss&#252;chtige Junge aus Deutschland, der an nichts anderes denkt, als sich mit S&#252;&#223;igkeiten vollzustopfen; Veruca Salt (Julia Winter), die verzogene G&#246;re eines wohlhabenden Firmenchefs aus England, die stets Wutanf&#228;lle bekommt, sofern ihr Vater ihr nicht das kauft, was sie gerne h&#228;tte; Violetta Beauregarde (AnnaSophia Robb), die narzisstische Kaugummi-Kau-Weltmeisterin, die sich f&#252;r nichts anders, als Siegestroph&#228;en in ihren Vitrinen interessiert und der neunmalkluge, fernseh- und videospiels&#252;chtige Mike Teavee (Jordan Fry), der es schaffte, das System auszutricksen und daher nur eine Wonka-Schokoladentafel kaufen musste.<br />
 Auf ihrer Reise durch Wonkas kunterbunte Schokoladenwelt erleben die f&#252;nf Kinder allerlei fantastische Abenteuer, doch das spannendste und aufregendste liegt noch vor ihnen: Eines der f&#252;nf Kinder wird von Willy Wonka pers&#246;nlich einen gro&#223;en Preis erhalten – einen Preis, der so wertvoll und &#252;berragend ist, sodass er ihr gesamtes Leben ver&#228;ndern wird …</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Der gro&#223;e Regisseur Tim Burton gilt schon lange als Hollywoods bunter Paradiesvogel – eine Bezeichnung, die er schier zu recht verdient hat, denn abermals ist es ihm mit „Charlie und die Schokoladenfabrik“ gelungen, seine Fantasie vollends auszuleben und seiner Kreativit&#228;t freien Lauf zu lassen: Knallig, kunterbunt und paradiesisch schrill – ja so stellt sich Burton Willy Wonkas wundersame Schokoladenwelt vor. Egal ob Schokoladenwasserf&#228;lle, grell-pinke Seepferdchen-Galeren, gl&#228;serne in alle Richtungen fahrende Aufz&#252;ge oder hoch-moderne, futuristische Fernsehr&#228;ume – dies alles und noch viel mehr wurde mit einem gro&#223;en Schuss Fantasie und kreativer Handarbeit bis ins kleinste Detail realisiert. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Auch musikalische hat „Charlie und die Schokoladenfabrik“ mehr als „schokoladene“ Kindermusik zu bieten. Der Soundtrack des S&#252;&#223;waren-M&#228;rchens stammt von niemand anderem als Danny Elfman, der durch seine allseits bekannten Simpons-Melodien Ber&#252;hmtheitsstatus erreicht hat. Sein musikalisches Geniek&#246;nnen bewies er in „Charlie und die Schokoladenfabrik“ durch die gro&#223;artigen Songs der Umpa Lumpas. Diese kleinen Arbeiter aus dem Umpa Lumpa – Land tr&#228;llern sarkastische ironische Texte zu fantastischen choreographierten Tanzeinlagen. Man kann fast sagen, dass die Umpa Lumpas die eigentlichen Stars des gesamten Fantasy-Abenteuers darstellen – oder sollte man lieber sagen: „der eigentliche Star“, denn genau genommen werden die singenden Schichtarbeiter von nur einem einzigen Schauspieler verk&#246;rpert. Deep Roy, so der Name der Umpa Lumpa – Rolle, war wohl mit der schwierigsten Rolle des ganzen Films beauftragt worden. Er musste nicht nur auf 75 Zentimeter verkleinert werden, sondern Monate &#252;ber Monate an den einzelnen Choreographien der Umpa Lumpa – Einlagen feilen. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Ein weiteres Highlight des Schokoladen-Spektakels ist Christopher Lee (Rolle des „Saruman“ in der „Herr der Ringe“ – Trilogie), der auch in „Charlie und die Schokoladenfabrik“ mit einer Rolle, die den Inbegriff des B&#246;sen darstellen soll, vertraut. Christopher Lee spielt einen Zahnarzt, jedoch nicht einen gew&#246;hnlichen, sondern niemand anderen, als Willy Wonkas Vater. Bei der Erziehung des Schokoladenfabrikanten muss wohl mehr als nur einiges schief gelaufen sein, denn Wonka ist nicht nur merkw&#252;rdig, sondern &#228;u&#223;erst skurril und eigenartig. Johnny Depp ist seine Interpretation der Willy Wonka – Figur gro&#223;artig gelungen – er spielt ihn nahezu perfekt, jedoch trifft dies nicht unbedingt auf die Meinung vieler Eltern zu. Die Rolle Johnny Depps als legend&#228;rer Willy Wonka macht in einzelnen Szenen nicht nur Kindern Angst, sondern l&#228;sst auch Erwachsenen einen Schauer &#252;ber den R&#252;cken gleiten. Willy Wonka st&#246;&#223;t bei weder kleinen noch gro&#223;en Zuschauern auf Mitleid, denn immerhin erfreut er sich beinahe am Leid seiner vier Ticket-Gewinner Veruca Salt, Violetta Beauregarde, Augustus Glupsch und Mike Teavee. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Depp gelingt es mit seiner Interpretation des Willy Wonka auf eine mehr als grandiose Weise, dem skurrilen Burton-Stil treu zu bleiben, jedoch h&#228;tte die Darstellung des Schokoladenfabrikanten im Hinblick auf einen Kinderfilm etwas anders ausgelegt werden m&#252;ssen. Trotz allem ist die farbige Wunderwelt Willy Wonkas besonders f&#252;r Kinder, ab dem 6. Lebensjahr, ein regelrechtes Film-Spa&#223;-Abenteuer – kunterbunt, spa&#223;ig und &#252;berdreht.</span></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><br />
 </span></p>
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